Seit 2006 entstehen Kurztexte und Kritiken zu medialer Kunst, die im österreichischen Online-Kunstmagazin www.ARTMAGAZINE.cc, in der österreichischen Zeitschrift für Fotografie und Medienkunst EIKON und der Online-Plattform VIRTUELLES MUSEUM MODERNE NRW in Nordrhein-Westfalen publiziert werden.


Ursula Hentschläger & Zelko Wiener • WEBART SHORTCUTS. Konturen einer Kunstwelt • Interviewreihe im WWW
Webversion, in: www.zeitgenossen.com/outerspaceip

21 Persönlichkeiten aus den Bereichen Kunstheorie, Vermittlung und Kunstschaffen wurden 2002 zu Aspekten von Kunst im World Wide Web befragt. Es ergab sich ein grundlegender Überblick zu aktuellen künstlerischen Phänomenen. Die inhärenten Möglichkeiten des www und eine möglichst verbindliche Begrifflichkeit rund um neue Medien(kunst) standen im Vordergrund. Die Interviewreihe zeigt Ergebnisse einer Auseinandersetzung mit großen Textmengen, wie sie ansonsten im Internet kaum zu bewältigen sind. In der Publikation zum Gesamtprojekt wurden lineare Einzelporträts präsentiert. Sowohl im Web wie auch im Buch entstanden damit spezifische Medien|Zeit|Bilder. WEBART SHORTCUTS entstand im Rahmen des Forschungsprojektes "Cyberpoiesis" an der Universität für angewandte Kunst in Wien in Zusammenarbeit mit Zelko Wiener und Manfred Faßler. Druckversion, in: Manfred Faßler | Ursula Hentschläger | Zelko Wiener: Webfictions. Zerstreute Anwesenheiten in elektronischen Netzen. Springer: Wien / New York 2003


Ursula Hentschläger • Netzwerk • Medientheorie
In: Katharina Gsöllpointner | Ursula Hentschläger: Paramour. Kunst im Kontext neuer Technologien. Triton: Wien 1999

NetzWerk fokussiert auf Strukturen und Formate elektronischer Kunst mit dem Schwerpunkt Internet. Der Beitrag versammelt die zentralen Aussagen aus der davor erschienenen Dissertation DIE WELT IM WEB.


Ursula Hentschläger • DER KÜNSTLER ALS KOMMUNIKATOR • Online Interviewreihe
Passagen: Wien 1993 (Reihe Medien.Kunst.Passagen 1/93)

Ziel der Arbeit war, neue Technologien im Kontext der Kunst zu betrachten. 12 Interviews wurden dazu vorzugsweise mit Hilfe vernetzter Computer geführt. Das Telephon ermöglichte die Verbindung und schaltete „on-line“ zu den Interviewgästen. Bei der Formulierung der Fragen wurde weniger auf das künstlerische Werk der einzelnen Interviewten eingegangen, als vielmehr durch eine spezifische Allgemeinheit einer Haltung zu und um neue Technologien nachgespürt. Die Auswahl erfolgte subjektiv aus einem Umfeld und erhob keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Im wesentlichen kamen drei Generationen aus dem Bereich der Medienkunst zu Wort. Die Idee zu dieser ersten eigenständigen Interviewreihe entstand durch eine vorangegangene Auseinandersetzung mit “Oral History”. Es ging um ein formales Experiment. Die Fragen waren, ob es wohl möglich sei, Interviews mit Hilfe eines Bildschirms zu führen, ob sich die elektronischen Interviews von verbalen unterscheiden ließen und wie der Wegfall von Mimik, Gestik, Stimmlage und körperlicher Präsenz das Interview verändern würden?

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