Ursula Hentschläger • WESTWIND • Roman (in Arbeit)
Geplanter Erscheinungstermin: 2013


Im Roman geht es um drei persönliche Katastrophen, die sich im Leben der Protagonistin seit den 1980er-Jahren ereignet haben. Im Zentrum stehen damit einhergehende Traumata, die bis in die Gegenwart nicht aufgelöst wurden; die Geschehnisse selbst werden nur noch erinnert. WESTWIND ist ein Roman, in dem dem Leben danach Aufmerksamkeit zukommt. Die zentrale Frage ist, wie aus zerstörtem wieder lebendiges Sein entstehen kann.


Ursula Hentschläger • LOST & FOUND • Roman
Wien: Triton 2001 • mit Bildern von Zelko Wiener

Madeleine und Paul begegnen sich im Nachtzug nach Zürich. Ihre Motive für die Reise sind gänzlich unterschiedlich und nur das Vertrauen in ihre frühere Freundschaft lässt sie zunehmend offener über sich sprechen. Die Begegnung wird zur Grundlage einer Auseinandersetzung mit Geschehnissen aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Sie entdecken aus der geteilten Sicht die Lebensgeschichten ihrer Freunde aufs Neue. Deren Schmerzen, Freuden, Versagen wie Neubeginne lassen die Beiden aber auch die eigenen Standpunkte immer intensiver erkennen.


Ursula Hentschläger • KEN TAKKI • SF-Kurzgeschichte in vier Teilen
Medienwerkstatt Wien (Hg.), Wien 1997 (Hefte 1-4)

Ken Takki ist interstellarer Controller. Er landet auf K54, einer Kulturentwicklungsstation, um Unregelmäßigkeiten bei der dortigen Rumad-Abrechnung zu überprüfen. Der Rumad ist ein komplexes Verrechnungssystem, das soziale Kompetenz und reale Arbeitsleistung gleichermaßen und automatisiert vergütet. Ken Takki hat jedoch zwei Probleme: Zum einen ist er durch die Reise unglücklicherweise in der Zeitfalle gefangen, zum anderen ist er mit den betreffenden Personen befreundet und damit eigentlich befangen.


Ursula Hentschläger • MARTSCHERIE oder das Leben in der Versuchung • Roman
Wien: Triton 1993 • mit Bildern von Astrid Esslinger

In der Raumstation 7FK12 wird an einem bislang wenig erforschten Gebiet gearbeitet: der Materialisation von Menschen. Die scheinbar idealen Lebensbedingungen täuschen, mehrere Menschen werden getötet. Das emotionale Ausgleichsmedium - der Spum - ist nicht mehr in der Lage, die Menschen zu harmonisieren. Um zu überleben, müssen sie den Weg der Selbstfindung antreten. Nur so kann das plötzliche Chaos ihrer eigenen Handlungen und das Geheimnis um die Morde auf der Station aufgelöst werden.


Ursula Hentschläger • MERILU • Kurzgeschichte
in: Mord vor Ort. Neue Kriminalgeschichten aus Österreich, hg.v. Sylvia Unterrader und Manfred Chobot, Wien, Verlag für Gesellschaftskritik 1994, S. 97-102.

Merilu ist eine junge Kommissarin auf der Urlaubsraumstation M4. Eines Tages materialisiert sich unerwartet eine Leiche in ihr Büro. Als eine zweite Leiche auftaucht, sind ihre Schwierigkeiten nicht mehr zu verheimlichen, denn offenbar kannte sie beide Opfer.

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